Canadian Rockie Mountains – Jasper

28 11 2009

Was ich bereits in Calgary erwartet hatte ist tatsächlich eingetroffen. Ich habe Mirjam aus den Niederlanden sowie Siona aus Schottland wieder getroffen und hatte einfach eine fantastische Zeit im Banff. So macht reisen einfach unglaublich viel Spass.
Wir sind zusammen hiken gegangen, wir waren zwei Mal aus und Siona hat sogar noch mal im Hause von Freunden gekocht.
Wie ihr also seht, habe ich nicht nur die beiden getroffen, sondern wir waren alle miteinander unterwegs.
Doch die grosse Frage war dann mal wieder, wie komme ich von A nach B resp. von Banff nach Jasper. Ausserdem wollte ich ja nicht nur durch den Banff und den Jasper National Park (Icefield Parkway) fahren, sondern auch etwas davon sehen und natürlich Fotostopps einlegen. Ganz ehrlich, ich war schon wieder ein wenig verzweifelt und wusste nicht so recht was ich jetzt machen soll. Alleine ein Auto mieten, war mir dann doch irgendwie zu teuer.

Wie das Leben so spielt, irgendwo geht immer ein Türchen auf und es ergibt sich eine Chance. So sah ich also diese Notiz im Hostel, wo ein Mädel aus Schottland Begleiter für einen Roadtrip nach Jasper suchte. Somit also genau perfekt für mich. Schliesslich verliessen wir Banff morgens um 8:30 Uhr in unserem Hyundai und einem weiteren Pärchen aus Korsika. Um 9:30 Uhr in Lake Louis der erste Fotostopp und um 10:00 Uhr die gesperrte Strasse in Richtung Jasper – Schneeräumungsarbeiten. Ja, ihr habt richtig gelesen gesperrt. Wie sollte ich nun die ca 230 km nach Jasper kommen? In der Touristeninformation konnten sie uns auch nicht ganz genau sagen, wann die Strasse wieder auf sein soll. Was wir sicher wussten, dass die Zeit für meine Begleiter nicht Reicht, den ganzen Weg nach Jasper und wieder zurück nach Banff zu fahren. Doch ich wollte doch nicht wieder zurück nach Banff.

Mirjam, Siona and some deers

Mirjam, Siona and some deers

Schliesslich war die Strasse dann um ca 15:30 Uhr auf und wir entschieden uns, einfach mal ein bisschen die Strasse zu befahren und die Rockie Mountains geniessen. Doch was sollte ich machen? Kein Bus oder wenn dann würde es mich fast einen Tag und CAD 160 kosten. Oder doch zurück nach Banff und bei Siona in ihrem neuen Apartment übernachten? Nein, nicht wirklich!

Die Rockie Mountains haben sich von ihrer schönsten Seite gezeigt und wir genossen dann doch noch eine tolle Zeit zwischen schneebedeckten Bergen und zugefrorenen Seen. Doch die Frage „ wie komme ich nach Jasper“ stand noch immer im Raum!

Mal wieder was Neues! Wir stoppten jedes Auto das nach Norden fuhr (das waren vielleicht noch 10 Autos) und fragten nach einer Mitfahrgelegenheit für mich. Also irgendwie eine Art Hitchhiking aber doch nicht.

Schliesslich fand ich den nette Jared aus Calgary der mich bis nach Jasper mit nahm und mich direkt vor dem Hostel raus lies. Also alles Bestens und ich war in Jasper! So kanns plötzlich einfach gehen!

Lake Louise

Lake Louise

Kaum hatte meinen Backpack seinen Platz neben „meinem“ Bett gefunden, war bereits wieder Action angesagt! „Fire“! Was ein Feuer? Jawohl, da war doch tatsächlich das Kamin in Feuer geraten und das halbe Hostel war bereits voller Rauch. Ich entschied mich kurzerhand, meinen ganzen Backpack resp. mein momentan ganzes Leben wieder zu schultern und das Hostel schnell zu verlassen. Jared, meine nette Mitfahrgelegenheit wartete glücklicherweise noch immer und lud mich kurzerhand zur Geburtstagsparty seines Freundes hier in Japser ein. Somit war ich also ganz glücklich, das Hostel wieder zu verlassen und erlebte noch dazu eine sehr unterhaltsame Party mit ausschliesslich RCMP’s (Royal Canadian Mountain Police) oder kurz Polizisten – gruss an dieser Stelle an Andy. Sowas erlebt man ja schliesslich auch nicht jeden Tag.

Doch auch die beste Party resp. der aufregendste Tag nimmt einmal ein Ende. Als ich also gegen Mitternacht zum Hostel zurück kehrte, war bereits alles wieder beim alten und die Feuerwehr hatte sich bereits vor einer Weile verabschiedet. Was für ein Tag, jetzt brauchte ich def eine Mütze voll schlaf.

Den heutigen Tag verbrachte ich dann eher Ruhig und genoss das nette Bergstädtchen Jasper.

Mal schauen was aufregendes die Tage noch folgt. Es bleiben ja nicht mehr so viele Tage (snif), so müssen also schon noch ein paar Abenteuer her…





Travel Networking – Calgary

24 11 2009

Das Wochenende habe ich dann tatsächlich mit den Ladies aus Edmonton verbracht und wir hatten doch ganz schön Spass zusammen. Den lokalen Cocktail Ceaser (eine Art Tomaten Saft, etwas Salt und Pfeffer und und und) habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen und ich muss sagen, eine der Besten Cocktails die ich je hatte.

Nach der etwas wilden Nacht in Edmonton bin ich dann am Sonntag wieder in den Greyhound gestiegen und eine weitere Nacht in Ponoka bei Babs und Dani wartete auf mich. Das super leckere Raclette rundete den letzten Abend bei den Beiden perfekt ab und ich war ready für meine nächsten Abenteuer. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals ganz Herzlich bei Babs und Dani für die tollen Tage bei euch bedanken… Ich hab mich seit Woche nicht mehr so wohl gefühlt und habe unglaublich gut ge/verschlafen – grins! DANKE!

Seit gestern bin ich nun in Calgary und habe mal wieder das volle sightseeing Programm durch gezogen, dass da wäre…
Mmmhhh genau das war gestern mein Problem? Nix! In Calgary gibt es einfach fast nix zu sehen. Doch das war schon ok, denn ich glücklich wurde mal wieder erwartet.

Ji Sun, eine Süd Koreanerin die ich bereits in Ottawa kennen gelernt habe, hat mich an der Greyhound Station abgeholt. Bei Sonnenschein und für Calgary milden 4C haben wir ein wenig die Stadt erkundet und sind anschliessend noch zusammen Essen gegangen. Mal wieder ein absolut genialer Abend.
Die Wiedersehen mit all den tollen Leute die ich vor Wochen bereits einmal getroffen habe, machen meine Reise noch mal ein grosses Stück unvergesslicher.
…und so geht’s dann die Tage auch weiter.

Heute um 13:15 Uhr nehme ich erneut den Greyhound Bus und dann heisst das nächste Ziel Banff! Bereits gestern auf dem Weg von Ponoka nach Calgary habe ich von weitem die schneebedeckten Rocky Mountains gesehen. Endlich, nach mehr als zweieinhalb Monaten in Canada sehe ich wieder richtig Berge und viel viel Schnee. Da freu ich mich aber so was von drauf. Und eben, das „travel networking“ geht weiter. In Banff treffe ich ganz sicher auf Siona, die ich ja bereits ein paar Mal (Bear on the lake Hostel, Montreal, Toronto) gesehen habe und die jetzt in Banff arbeitet. Weiter sollte dann auch Mirjam aus den Niederlanden irgendwo im Schnee rum rennen. Wir stehen seit unserem Treffen im Bear on the lake Hostel in Kontakt, in der Hoffnung uns irgendwo über den Weg zu laufen. So wies aussieht, klappt das jetzt endlich in Banff – freu.
Wenns dann ganz Dick kommt, treffe ich gar noch auf Jennifer aus Australien, welche eben auf facebook folgenden Kommentar gepostet hat: „…is in Banff in the Canadian Rockies and it is snowy“. Facebook sei dank, ich weiss es schneit in Banff und Jennifer treibt sich auch irgendwo da rum. Sie habe ich im Zug von Toronto nach Winnipeg und dann in Churchill getroffen.

Ihr seht also erneut, ich reise zwar alleine durch dieses riesige Land, aber doch bin ich irgendwie nie alleine. Mir geht’s hier einfach super und ich geniesse die Zeit meines Lebens…





Congratulations – Ponoka

19 11 2009

Bestimmt haben sich letztes Einige von euch gefragt, was es mit dem “Mum and Dad: Drücke euch ganz fest die Daumen und…!”. Nun habe ich seit gestern genau diesen Bericht per SMS bekommen und darf ganz stolz mitteilen, dass meine Eltern die Besteigung des Kilimanjaros geschafft haben.
So lange mussten sie darauf warten, wegen einem physischen Zwischenfall gar um ein Jahr verschieben. Am 13. November war es dann also endlich soweit und sie konnten mit dem Flugzeug in Richtung Afrika aufbrechen. Seit diesem Zeitpunkt wartete ich also auf einen positiven Bescheid. Nun haben meine Eltern also tatsächlich am 18. November die 5895 m.ü.M. und somit den Höchsten Berg Afrikas bestiegen. Ich freue mich rüüdig für euch und wünsche euch noch eine tolle Safari und sicherlich sonnige Zeit in Afrika.
Ihr seht also, auch wenn ich hier in Canada rum renne, stehe ich doch immer viel an euch, meine Familie und Freunde – an dieser Stelle liebe Grüsse an Alle.

Was mich soweit anbelangt, ich darf hier eine tolle Zeit bei Barbara und Dani geniessen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gut das tut, mal wieder auszuschlafen und nicht immer wieder auschecken zu müssen. Ausserdem geniesse ich einfach auch mal das sein.

Alberta ist bekannt als Wild West und Cowboy Provinz. So war ich mit Babs und Dani letzten Sonntag standesgemäss (grins) an einem Rodeo und dann nicht irgendeins, sondern an den „Canadian Finals Rodeo“. Tausende von Cowboy Hüten, Flanellhemden und ich mitten drin. Einfach ein wahnsinniges Spektakel, wo sich die Besten der Besten des ganzen Landes bei allen möglichen Disziplinen duellieren. Steer Wrestling, Tie- Down Roping, Saddle Bronc, Barrel Racing, Bareback und natürlich als Höhepunkt des Tages das Bull Riding. Ganz ehrlich, am meisten Spass hats natürlich gemacht, wenn die Bullen in aller seelenruhe stehen geblieben sind – nix mit Bull Riding. Hi hi hi

Übers Wochenende fahre ich nun nach Edmonton und treffe mich mit Donalda und Renee die ich bereits während meines Salty Bear Trips in Cape Breton Island kennen gelernt habe. Mit „locals“ auszugehen wird bestimmt eine menge Spass und ausserdem freue ich mich drauf, diese verrückten Hühner wieder zu sehen.

Es gibt wieder ein paar neue Bilder zu bestautenen, siehe unter Gallery “Quebec, Montreal, Ottawa – Oct 2009″





Sunken Bridge – Ponoka, Alberta

12 11 2009

CIMG2187Winnipeg zu verlassen, viel mir letzten Montag gar nicht schwer! Wie ich bereits am 1. November geschrieben hatte, fühlte ich mich in der Stadt einfach nicht so wohl. Also noch einmal einen leckeren lunch für die bevorstehende Zugfahrt abgreifen und dann ab nach Westen. An dieser Stelle erwähne ich natürlich gerne, dass mein lunch was mit Sushi zu tun hatte – Jammy! Sushi on the train, what a great idea!
Was kann ich anderes schreiben, doch die Zugfahrt war mal wieder super angenehm und mit der Schottländerin Brenda wars dann noch viel interessanter. Mittlerweile kannten wir uns ja schon ein bisschen, nachmdem wir die tollen Tage in Chruchill zusammen verbracht haben. Thanks Brenda for your company, I had a great time!

Morgens war ich dann schon ein bisschen nervös. Es erwartet mich doch noch Babs und Dani, die ich fast fünf Jahre nicht mehr gesehen hatte.
…und dann hatte dieser Zug noch eine ca 45 min Verspätung, morgens um 6:30 Uhr. Aber dann endlich, ich erblickte die beiden am Bahnhof in Edmonton. Was für ein tolles Gefühl, dass ich an einem fremden Ort erwartet und sogar noch abgeholt werde. Nochmal ganz lieben Dank an dieser Stelle!
Seit gestern bin ich nun also hier in Ponoka, einem kleineren Ort zwischen Edmonton und Calgary mit etwa 9000 Einwohnern. Was die Beiden hier mit ihrem eigenen Metzgereibetrieb (Sunken Bridge Meat Processing) erreicht haben, ist unglaublich toll und freut mich sehr. Mehr darüber…

Mum and Dad: Drücke euch ganz fest die Daumen und warte gespannt auf euren Bericht!





Polar Bears under the northern lights – Winnipeg (back from Churchill)

7 11 2009

DSC_0808 Und schon ist das grosse Abenteuer Churchill wieder vorbei! Seit heute 16:45 Uhr bin ich nun definitiv wieder zurück aus der Wildnis. Mein Backpack ist aber erneut voll mit fantastischen Eindrücken und vielen vielen Fotos. Natürlich möchte ich genau diese Eindrücke resp. Fotos so gut als möglich mit euch teilen. Also von vorn…

Die fast 45-stündige Zugfahrt in den hohen Norden war schon fast wie ein Hostel auf Schienen. Einige Reisende kannte ich bereits von der Zugfahrt von Toronto nach Winnipeg und den Rest lernte ich dann spätestens während den nächsten Stunden kennen. Erstaunlicherweise waren auch mal wieder Reisende dabei, denen ich bereits im Bear on the lake Hostel in Cape Breton Island vor ca eineinhalb Monaten begegnet bin?!

Die Zugfahrt führte uns dann durch tolle Wälder, vorbei an vielen kleinen Seeen und Endete schliesslich in der Thundra, oder auch besser bekannt unter thunder bay! Dabei war das Erwachen nach der ersten Nacht im Zug noch was ganz Spezielles: Das rattern der Schienen und draussen die mit Schnee bepuderten Tannen – einfach nur herrlich!

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Eine Unterkunft in einem B&B hatte ich mir bereits im Vorfeld gesichter, denn wärend der Polar Bär Saison (von Ende Sept bis Anfang Nov) sind die meisten Hotels/Motels und B&B bereits schon Monate im Voraus ausgebucht. Bei mir reichte ein Anruf aus Winnipeg und schon hatte ich ein Dach über dem Kopf für lächerliche CAD 40 (ca CHF 40) pro Nacht.

Das Zimmer, dass ich mir mit der Schottländerin Brenda teilte, war dann auch ganz ok. Die Inhaberin, eine exzentrische Dame Ende achtzig, war dann aber doch sehr Gewöhnungsbedürftig. Bezahlt für zwei Nächte, das hiess dann auch nur zwei Mal duschen usw… DSC_1027_1
Doch dies bescherte uns, mir und Brenda, einige gute Lacher und wir waren ja nicht gekommen, um die Zeit in unserer Unterkunft zu verbringen.

Dank all den Leuten, die wir im Zug kennen gelernt hatte, bekamen wir bereits wenig später nach unserer Ankunft im B&B einen Anruf. Was für ein Glück, wir konnten an einer kleinen Dorf- resp. Umgebungsrundfahrt teilnehmen. An dieser Stelle muss ich noch erwähnen, dass keine Strasse nach Churchill führt – es gibt nur die Möglichkeit mit dem Flugzeug oder dem Zug!

Bereit 30 min nachdem wir Churchill verlassen hatten, tauchte da auf der rechten Strassenseite eine grosse weisse Kreatur auf! Ein Polar Bär – Was für ein Anblick! Da kann man in noch so vielen Zoos resp. Tierparks gewesen sein, einen Polar Bären in freier Wildbahn ist schon fast was Magisches und schwierig in Worte zu fassen. Auf jeden Fall eines meiner bisherigen highlight Erlebnisse hier in Canada.

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Ab diesem Moment war für mich klar, ich wollte mehr… Doch ich hatte nichts vorgebucht und wie bereits erwähnt, ist Alles während der Polar Bär Saison sehr ausgebucht und überteuert. Um auf den Punkt zu kommen, es waren genau noch drei Sitze in einem dieser Thundra Buggy Bussen übrig. Somit war das Glück also wieder auf meiner Seite.

Den ganzen nächsten Tag verbrachte ich also ein einem dieser Buggies und genoss die Vielzahl von Polar Bären in freier Wildbahn, während wir durch den Wapusk National Park fuhren. Ausserdem waren die Meisten, die mit mir im Zug waren, auch wieder im Buggy mit dabei. Es war also irgendwie so was wie ein Familienausflug mit Picknick und das definitiv unvergesslich. DSC_0940_1
Die Krönung des Tages waren dann noch die Nordlichter über dem klaren Churchill Himmel. Gerne hätte ich auch davon ein Foto, doch versucht mal ein Foto von den Sternen oder dem Mond zu machen? Schwierig…

Den letzten Tag verbrachte ich dann vorwiegend in den Souvenir Shops sowie im Eskimo Museum. Danach hiess es aber auch schon wieder Abschied nehmen, von dem tollen 900-seelen Dorf in mitten schönster karger Schneelandschaft. Die fast -20 C° machten es dann ein wenig leichter, doch ehrlich gesagt nicht viel.

Wieder im Zug, war auch fast die komplette „Familie“ wieder zusammen und wir genossen ein tolles Zusammensein mit leckeren Abendessen im Zug und austauschen von Fotos.

Und jetzt sitzte ich hier in Winnipeg im Hostel und bin schon fast etwas wehmütig auf die Tage in Churchill. Doch das nächste Abenteuer kommt bestimmt – grins!

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Am Montag nehme ich den Zug nach Edmonton, wo ich mich dann auf den Weg Richtung Süden, nach Ponoka mache. Ja was in Ponoka ist? In Ponoka lebt meine Freundin Babs und ihr Ehemann Dani, die ich seit fast fünf Jahren nicht mehr gesehen habe. Bereits dann hatte ich eine Einladung, um die Auswanderer in der Provinz Alberta zu besuchen und jetzt wird es endlich Wirklichkeit…

Ich bin schon so gespannt und freue mich unwahrscheinlich auf auch Zwei – CU soon in Ponoka!





36 hours on the train – Winnipeg

1 11 2009

DSC_0673 Am Donnerstagabend gegen 22:00 Uhr habe ich mit einem weinenden und einem lachenden Auge definitiv die Westküste verlassen. Zwei Nächte im Zug und das natürlich nur mit einem Sitz – ein echtes Vergnügen. Natürlich gibt es angenehmeres, als halbsitzend zu schlafen doch die Strecke zwischen Toronto und Winnipeg ist wohl tatsächlich eine der schönsten Zugstrecken, die ich je gefahren bin. …und da waren doch einige ganz nette dabei – Kiruna/ Narvik oder die Transsib itself! Kleine Seen, kleine nette Dörfer, viel Wald und die fahrt im orginal 1955 gebauten Zug. Herrlich! Als ich nachts mal wieder meine Knochen im Sitz sortier habe, habe ich dann die ersten Schneemassen zwischen den tausenden von Tannen gesichtet und wenn ich nicht ganz irre hat es sogar für kurze Zeit geschneit – grins!

Heute morgen hier in Winnipeg angekommen, war leider keine Spur von Schnee weit und breit. Auch mit der Stadt selber bin ich bislang noch nicht so recht warm geworden und fühle mich schon fast wieder nach Novosibirsk zurück versetzt. DSC_0680 Ich zitiere an der Stelle gerne noch mal meinen Blog- Eintrag vom 5. August 2009: „Die Stadt Novosibirsk zeigte sich dann Anfänglich nicht von der Zuckerseite. viele Besoffene, viele Bettler und und und…“

Mittlerweile haben sich die Temperaturen auch ein wenig gewandelt und bewegen sich im Moment wohl so um die C 0. Doch dies stört mich nicht im geringsten. Ja, ich geniesse es schon fast, denn endlich habe ich das Canada, was ich eigentlich schon länger erwartet haben,

Nach einer Nacht im schönen bequemen Hostelbett, geht’s dann morgen so Richtig in den kalten kanadischen Norden – Churchill. Was es mit Churchill* auf sich hat? Eine erneut tolle fast 43-stündige Zufahrt durch Canadas malerische Landschaft und dann oben angekommen, die Polar Bären. Mal schauen ob ich einen von diesen „härzigen weissen Bärchen“ zu Gesicht bekomme! Ich lass es euch auf jeden Fall so bald als möglich wissen…








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