Good bye Canada – Vancouver

15 12 2009

Vancouver Island ist schon wieder Geschichte und bald bald ist das ganze Canada Kapitel Geschichte.

Die Tage in Tofino waren fantastisch und Canada hat sich mir noch mal wieder von einer neuen und wunderbaren Seite gezeigt. Schon die Fahrt mit dem Auto in das kleine Örtchen Tofino war die Reise wert. Das Hostel dann direkt am Ozean gelegen und mit Sauna ausgestattet, machte den Aufenthalt perfekt. Natürlich habe ich dieses Schwitzerlebnis jeden Tag genossen.
Während ich dann eines morgens gemütlich mein Frühstück im Hostel genoss, zeigten sich sogar noch auf dem Gegenüberliegenden Bootsteg Seehunde. Die schienen wohl auch fürs Frühstück gekommen zu sein?

Neben Saunieren und Frühstücken sind wir, das heisst die Holländerin Mirjam und ich, vor allem wandern gegangen und haben so die unfassbar tolle Natur des Pacific Rim National Parks genossen. Seesterne, Seehunde, Regenwald und die schönsten Strände die ich bislang gesehen habe.
Die Bäume in genau diesem Regenwald sind bis zu 800 Jahre alt und somit ideal geeignet um „tree hugging“ resp. „Baum Umarmung“ zu betreiben. Da wundert’s mich auch nicht mehr, dass die Einwohner der Provinz British Columbia kurz B.C. in ganz Canada „tree hugger“ genannt werden.

Nach drei Tagen im wunderschönen Tofino hiess es dann aber leider schon wieder abschied nehmen und unsere nächsten Destination hiess Nanaimo, wo wir eine Nacht verbrachten um am nächsten Tag die Fähre zurück nach Vancouver zeitig zu erwischen. Unterwegs gabs natürlich wieder einiges zu entdecken. Unter anderem besuchten wir die Höhlen von Horne Lake, welche im Winter auf eigene Faust besichtigt werden können. Irgendwie war das dann noch das Abenteuer des Tages, zumal die Höhlen noch sehr im Ursprungszustand gelassen wurden und somit auch nicht mit Licht ausgestattet sind. Doch das macht die Sache auch erst recht spannend. Und ja, wir haben den Ausgang trotzdem wieder gefunden…

Seit gestern nun bin ich wieder in Vancouver und darf noch einmal die Gastfreundschaft von Darcy und Kelly geniessen. Tatsächlich ein würdiger Abschluss, bevor ich dann nach dreieinhalb Monaten wieder zurück in die Schweiz komme. Dieses unglaublich freundliche und schöne Land war für die letzten Monate mein zu Hause und es war ein gutes zu Hause. Ich habe hier die Zeit meines Lebens erlebt…

Ich freue mich rüüdig auf meine Familie und Freunde, hab euch doch soo vermisst, doch irgendwie ist es auch ganz schön traurig heute um 18:05 in den Flieger zu steigen. This is it. Das Ende meiner langen Reise um die Welt. Bevor ich nun noch total sentimental werde, komme ich lieber zum Schluss und ziehe dann meine Résume in der Schweiz. Also dran bleiben, es gibt noch zwei drei Einträge hier…

See you soon in Switzerland!

Unter Gallery sind nun die Bilder von der Provinz Ontario. Was soviel heisst wie Toronto, Niagara Falls und Niagara-on-the-lake!





Tea and shopping time – Victoria, Vancouver Island

9 12 2009

Vancouver habe ich mittlerweile verlassen und werde nun die die nächsten Nächte „auf der Insel“ verbringen – Vancouver Island.

Die Tage in Vancouver habe ich vor allem mit Sightseeing und Shopping verbracht. Irgendwann muss ja auch ich ein paar Souvenirs einkaufen – grins. Hab ich mich die letzten Wochen doch so zurück gehalten, damit ich auch ja kein Gramm zu viel mit mir im Backpack rum schleppen muss. Na gut, die schönen schwarzen Mokassins mussten einfach schon in Banff mit. Bei Schuhen kann ja wohl fast keine Frau wiederstehen.
Wie ich bereits im letzten Bericht erwähnt habe, bin ich während den Vancouver Tagen bei Kelly und Darcy untergekommen und genoss eine fantastische Zeit mit einem tollen Zimmer inkl. eigenem Bad und total leckerem Essen. Für einen Backpacker wie mich, Himmel auf Erden*! Darcy and Kelly, thank you so much for everything and see you on the 14th!
Genau, am 14ten werde ich nochmals nach Vancouver zurückkehren, um dann meine letzte Canada Nacht nochmals bei Kelly und Darcy zu verbringen, bevors dann zurück nach Hause geht.
Doch erstmal geniesse ich noch meine Zeit hier auf der Insel, denn das Wetter ist noch immer unerwartet sonnig und traumhaft schön.

Christmas in Canada - Parlament Building of B.C.

Christmas in Canada - Parlament Building of B.C.


Mit Bus und Fähre haben wir also gestern das Festland verlassen und sind hier für zwei Nächte in Victoria „gestrandet“. Alles erinnert ein wenig an das Vereinigte Köngreich/ Great Britain und am Nachmittag ist kein „Zvieri“ sondern Tea Time angesagt. Auch die Stadt selber, Victoria, ist nach Königin Victoria benannt.
Neben all dem britischen ist natürlich überall Weihnachten angesagt und ich gebe mich dem natürlich hemmungslos hin. Nachdem ich letztens Jahr in China war geniesse ich diese Jahr jedes Weihnachtslied und jeden Weihnachtsdekoration umso mehr. Ich bin also schon richtig in Weihnachtsstimmung und freue mich auf eine besinnliche und hoffentlich weisse Weihnachten in der Schweiz.

Morgen geht’s dann weiter nach Tofino, das absolute Surfer Paradies in ganz Canada. Doch scheint mir dies für die momentane Jahreszeit nicht ganz meine Sportart zu sein. Bestimmt gibt’s noch tausend andere Dinge zu sehen…

*ein weiterer Himmel auf Erden und Vancouver Insider Tip für Sushi Liebhaber:
Lunch Special von 11 bis 14:15, Sushi all you can eat für CAD 12! Jammy!

Shabusen Yakiniku House
202-755 Burrard Street
Vancouver, BC V6Z 1X6, Canada
www.shabusen.com





The end of a long train journey – Vancouver

6 12 2009

Die Zugstrecke von Jasper hier nach Vancouver war nun definitiv die letzte, allerdings wohl auch die Schönste. Der Zug schlängelte sich während ca 19 Stunden durch die Rockie Mountains, vorbei an unglaublich tollen Seen, Flüssen und natürlich Bergen. Somit ein total würdiger und schöner „Zug“- Abschluss. This is it, weiter geht’s nicht und ich hab nach genau drei Monaten die andere Seite dieses tollen Landes erreicht. Tatsächlich ein bisschen ein emotionaler Moment!

Mein ursprünglicher Plan war es dann eigentlich, sofort den Bus nach Victoria auf Vancouver Island zu nehmen. Die nette Einladung zum Frühstück eines Kanadiers konnte ich dann aber doch nicht ausschlagen.

Mittlerweilen bin ich seit vier Tagen hier in Vancouver und hab es noch nicht nach Vancouver Island geschafft. Doch dies hat natürlich einen guten Grund. Erstmal war das Wetter einfach zu gut, um sofort wieder die Biege zu machen und gemäss Lokalen, ist es im Moment aussergewöhnlich sonnig und schön. Weiter habe ich die Gelegenheit, mit Mirjam die ich bereits in meinen letzten Blog- einträgen erwähnt habe, ab dem 8. Dezember in einem gemieteten Auto Vancouver Island zu erkunden. Einfacher geht’s ja nun wirklich nicht! Zu allem Überfluss, haben wir sogar noch die Gelegenheit, bei alten Bekannten von mir in Vancouver unterzukommen – Kelly und Darcy!

Mehr zu Vancouver und meinen letzten Tagen hier in Canada bald, sobald ich etwas mehr Zeit finde – grins!





Beauty Creek – Jasper

1 12 2009

Nun, wie im letzten Artikel geschrieben, mussten noch ein paar Abenteuer her und natürlich hatte ich da schon etwas in Planung. Doch wollte ich Niemanden von euch beunruhigen und ausserdem war es auch nicht klar, ob genau dieses Abenteuer wegen den Wetterbedingungen durchführbar ist. Doch es war durchführbar.

Am letzten Sonntag habe ich mit der Australierin Lucy ein Auto gemietet und wir sind erneut auf den Icefeild Parkway um uns von gefrorenen Wasserfällen, Gletschern und den schneebedeckten Rockie Mountains berauschen zu lassen. Ein bisschen Erfahrung mit Fahren im Schnee hatte ich ja bereits und das sollte für diese flache Strecke reichen. Aussserdem hatten wir das Auto für 24 Stunden zur Verfügung und konnten uns alle Zeit der Welt nehmen. So genossen wir einen tollen Tag und ich freute mich, nach mehr als drei Monaten mal wieder ein Auto zu fahren – was für ein Spass. Als dann noch mitten auf der Strasse drei Mufflons unseren Weg kreuzten, war der Tag perfekt.
Doch das war noch lange nicht das Ende. Bereits in Japser hatten wir uns den Schlüssel für das Abgelegene Hostel „beauty creek“ geschnappt und dies sollte unsere Unterkunft für die nächste Nacht sein. Wir Zwei alleine, kein fliessend Wasser und kein Strom! Einfach ein simples Hostel in mitten der Rockie Mountains. Genau so ein Erlebnis wollte ich schon, seit ich hier in Canada angekommen bin. Das richtige Natur Erlebnis!

Nach einer tollen Nacht hiess es dann aber am morgen leider schon wieder Abschied nehmen, denn das Auto stand uns nur für 24 Stunden zur Verfügung. Die Rückfahrt wäre ja dann aber kein grosses Problem gewesen, wäre da nicht 20 cm Neuschnee auf der Strasse gelegen und wie wir später erfuhren, die Strasse gesperrt. Na ja, der Schnee hier in Canada ist irgendwie trockener und somit einfacher zu fahren, als der in der Schweiz. So schafften wir die knappen 95 km in gut zwei Stunden. Allerdings war ich dann doch ganz glücklich, das Auto wieder zurück zu bringen. Doch dies war definitiv wieder mal ein unvergesslich und tolles Erlebnis.

Eine letzte Nacht im Hostel hier in Jasper und heute geht’s nun Richtung Vancouver resp. wenn alles klappt wies soll, direkt in Richtung Vancouver Island. Irgendwie macht mich das schon ein wenig wehmütig, denn dies ist definitiv die letzte Zugstrecke und ich habe es tatsächlich vom östlichsten Punkt Canadas bis rüber nach Vancouver geschafft. Was für eine unglaubliche Zeit.
Doch noch ists nicht vorbei, also auf zu weiteren Abenteuern. Keine Angst dieses Mal ist nichts so spektakuläres in Planung!








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